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Azubi-Blog

Herzlich willkommen…

beim Azubi-Blog auf Talentmaschine. Hier kannst du Ausbildung im Maschinen- und Anlagenbau hautnah erleben – denn hier berichten Auszubildende offen und authentisch von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Viel Spaß beim Schmökern!

Kübra Yildrim

Elektronikerin für Geräte und Systeme

4. Ausbildungsjahr

Bizerba SE & Co. KG

Tschüss Balingen.

06.01.16 07:57

Merhaba Istanbul! 

... konnte ich vor nicht allzu langer Zeit freudig ausrufen. Denn mein Ausbildungsbetrieb Bizerba bietet seinen Auszubildenden die Möglichkeit, ein drei bis vierwöchiges Praktikum bei einer Tochtergesellschaft, einer Servicestelle oder einem Werk im Ausland zu absolvieren. Ich selbst war im Sommer 2015 für vier Wochen in Istanbul – und möchte diese Erfahrung nicht missen. 
 
Koffer packen...
... heißt es für die kaufmännischen Azubis im zweiten und für die technischen Azubis im dritten Lehrjahr – und zwar für alle, die möchten: Denn besondere Voraussetzungen wie gute Noten in der Berufsschule oder herausragende praktische Leistungen gibt es nicht. Auch in der Auswahl unserer Praktikumsplätze sind wir relativ frei: Wir können ein bis drei Auslandsbetriebe angeben, die unser Ausbilder dann kontaktiert. Ob man seinen „Wunschplatz“ am Ende bekommt, hängt von der Zahl der Interessenten genauso ab wie von den Kapazitäten des betreffenden Betriebs. Die Organisation und die Kosten für die Reise übernimmt Bizerba, Kost und Logis der Auslandsbetrieb. Wir Azubis müssen deshalb nur noch eins tun: Uns auf unsere Zeit im Ausland freuen!  

Auslandspraktikum in Istanbul: Spaß bei der Arbeit und in der Freizeit. Quelle: Bizerba GmbH & Co. KG 
 
Ab in den Kundenservice... 
... hieß es für mich in Istanbul: Die einzige Vorgabe von Bizerba ist nämlich, dass die Azubis im Ausland den Service kennenlernen sollen. Eine ganz neue Erfahrung für mich, bin ich in Balingen doch hauptsächlich in der Lehrwerkstatt tätig. Auch eine neue Erfahrung: bis 18.00 Uhr arbeiten. Denn im Ausland müssen wir uns an die Arbeitszeiten unseres Gastbetriebes halten, auch wenn das bedeutet, zwei Stunden länger als sonst bis zum Feierabend „durchhalten“ zu müssen. Das habe ich aber gerne in Kauf genommen. Nicht nur, weil mir die Arbeit viel Spaß gemacht hat, sondern auch, weil ich mich mit meinen Kollegen in Istanbul super zurechtgekommen bin: Sowohl nach Feierabend als auch an den Wochenenden haben wir viel gemeinsam unternommen. Wir stehen immer noch in Kontakt – und wollen uns bald wiedersehen. Vielleicht reise ich auf eigene Faust noch mal nach Istanbul. Das hätte ich mir früher nicht zugetraut. Aber dank meines Auslandsaufenthaltes bin ich viel selbstständiger geworden. Denn wer mit 18, 19 oder 20 vier Wochen alleine im Ausland lebt und arbeitet, der lernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Und kommt um einige Erfahrungen reicher wieder nach Hause.
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