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Azubi-Blog

Herzlich willkommen…

beim Azubi-Blog auf Talentmaschine. Hier kannst du Ausbildung im Maschinen- und Anlagenbau hautnah erleben – denn hier berichten Auszubildende offen und authentisch von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Viel Spaß beim Schmökern!

Marvin Grabowski

GEA Westfalia Separator Group GmbH

Studium? Lieber eine Ausbildung!

07.12.16 01:10

Schon als Kind habe ich mich für Technik begeistert – eine Begeisterung, die mir quasi in die Wiege gelegt wurde: Mein Vater war von Beruf Schlosser. Über mein „Schicksal“ entschieden hat aber letztendlich ein Berufsorientierungstag:  Ein Test hat mir gezeigt, dass der Beruf des Industriemechanikers besonders gut zu meinen Fähigkeiten und Interessen passt. Deshalb habe ich beschlossen, einige Praktika in diesem  Bereich zu machen, um zu sehen, ob dieser Beruf auch wirklich zu mir passt.

Und habe tatsächlich meinen Traumberuf gefunden. Das Besondere an meiner Ausbildung zum Industriemechaniker ist, dass ich parallel dazu mein Fachabitur machen und damit Theorie und Praxis direkt verbinden konnte. Das ist für mich wichtig – ein Studium allein wäre mir zu trocken. Ganz abgesehen davon, dass heute fast jeder studieren geht und es dementsprechend zu viele Hochschulabsolventen gibt, die zwar hochqualifiziert, aber am Ende doch oft arbeitslos sind. In meinem Betrieb sehe ich tagtäglich, dass man insbesondere in unserer Branche nicht unbedingt studiert haben muss, um Karriere zu machen: mit Erfahrung und Biss kann man das auch ganz ohne Studium!

Auch Abiturienten würde ich eine Ausbildung empfehlen: Danach können sie immer noch studieren – umgekehrt ist es wesentlich schwerer. Außerdem hat man so erst einmal einen Abschluss in der Tasche. Nach dem Studium, so geht es zumindest vielen meiner Freunde, kann es einige Zeit dauern, bis man einen Job findet. Und ob es dann wie bei mir gleich der Traumjob ist? Das weiß keiner.

Quelle: GEA Westfalia Group GmbH

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Marvin Grabowski

GEA Westfalia Separator Group GmbH

Lernen für den Beruf und für das Leben!

28.09.16 11:08

Als Azubi bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH gehört Präsentieren zum Alltag. So habe ich zum Beispiel mit einem Mit-Azubi für den Besuch einer Schulklasse in unserem Betrieb eine Präsentation über unseren Weg in die Ausbildung gehalten. Das kam gut an – nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei den Ausbildern. Als „Belohnung“ bekamen wir die Teilnahme an einer zweitägigen Azubi-Mentoren-Schulung, die der VDMA für seine Mitgliedsunternehmen anbietet, geschenkt.

Obwohl ich anfänglich davon ausging, dass ich in im Präsentieren ziemlich fit bin, habe ich innerhalb der zwei Tage unglaublich viel dazugelernt. Angeleitet von einem erfahrenen Trainer, arbeitete ich gemeinsam mit sieben anderen Azubis zunächst an der Ausdrucksweise, um zukünftig zum Beispiel bei Messeauftritten Ausbildungsinteressierten Informationen schnell und vor allem verständlich übermitteln zu können. Dabei hat uns das Bauspiel Tangram geholfen: Während ein Schulungsteilnehmer versuchte, die Bauanleitung mit seinen eigenen Worten wiederzugeben, musste ein anderer nur anhand der Beschreibung seines Gegenübers die einzelnen Bauteile zusammenlegen.  Um unsere Kommunikationsstärke noch weiter zu schulen, haben wir dann auch Präsentationsübungen gemacht, in denen wir uns und unseren Betrieb vor der Gruppe vorstellen mussten. Diese Übungen empfand ich als äußerst hilfreich, da man direkt vor Publikum präsentiert und zeitglich Feedback erhält. So kann man direkt aus seinen Fehlern lernen und an sich arbeiten.

Durch die Azubi-Schulungen weiß ich heute viel mehr über sicheres Auftreten, Ausdruck und Körpersprache. Was ich dort gelernt habe, kann ich nicht nur als Ansprechpartner für Schüler, Praktikanten und neue Azubis einsetzen, sondern auch während meines Fachgespräches in der Ausbildungsabschlussprüfung. Ich habe also auch ganz persönlich von den Schulungen profitiert – und kann sie nicht zuletzt deshalb uneingeschränkt weiterempfehlen.

Quelle: GEA Westfalia Separator Group GmbH

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