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Azubi-Blog

Herzlich willkommen…

beim Azubi-Blog auf Talentmaschine. Hier kannst du Ausbildung im Maschinen- und Anlagenbau hautnah erleben – denn hier berichten Auszubildende offen und authentisch von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Viel Spaß beim Schmökern!

Oliver Jahnel

Technischer Produktdesigner

2. Ausbildungsjahr

KARL MAYER Textilmaschinenfabrik GmbH

"In welche Richtung drehen sich die Zahnräder?"

27.11.15 07:33

Technisches Verständnis: Gute Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstellungstest

Ein Jahr vor meinem Abi, es waren gerade Sommerferien, haben mir meine Eltern „nahegelegt“, mich über Berufsbilder zu informieren – und mit diesem netten Hinweis natürlich vor allem eines gemeint: Es wird langsam Zeit zu entscheiden, was ich nach der Schule machen will. Mein Vater hatte ursprünglich Technischer Zeichner gelernt, quasi der „Vorläuferberuf“ zu dem, was heute Technischer Produktdesigner heißt – und seit September 2014 mein Ausbildungsberuf ist. Seine Ausbildung lag zwar schon einige Jahrzehnte zurück und der Beruf hat sich allein durch die technischen Möglichkeiten inzwischen verändert. Trotzdem haben mir die Tipps meiner Eltern und besonders der Austausch mit meinem Vater bei der Berufswahl geholfen.

Wie ich Karl Mayer, mein Ausbildungsunternehmen gefunden habe? Auch das war ein guter Tipp meines Vaters … :) Ich hatte mich deshalb online auch schon ziemlich gut über das Unternehmen informiert, als ich meine Bewerbung abgeschickt habe. Die Einladung zum Einstellungstest war dann natürlich eine aufregende Rückmeldung: Abgefragt wurde ziemlich handfester Stoff aus der Schule: Mathe, Physik, konkrete mechanische Fragestellungen. Zum Beispiel musste man die Drehrichtung in einem Zahnradsystem bestimmen oder unterschiedliche Flächen berechnen. Ein Bewerbungsgespräch war der zweite Schritt und dann hatte ich meinen Ausbildungsplatz auch schon in der Tasche. Rückblickend: perfekt gelaufen. :)
 

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Rico Müller

Mechatroniker

4. Ausbildungsjahr

Bizerba SE & Co. KG

Wegweisende Technologie rund ums Gewicht

09.12.15 10:00
 
„Willkommen bei Bizerba. Wir setzen international Standards im Bereich der Wäge-, Schneide- und Auszeichnungstechnologie.“ Mit diesem Satz begrüßt mein Ausbildungsbetrieb Bizerba Besucher auf seiner Webseite. Ein Satz, den mache sicherlich zweimal lesen müssen. Und sich dann vielleicht immer noch fragen: Was genau macht Bizerba...?  
 
Um es ganz einfach zu sagen: Bizerba produziert Waagen. Keine Personenwaagen, sondern Ladenwaagen und industrielle Waagen. Ein Beispiel? Die Waage, auf die man im Supermarkt die Tüte mit Äpfeln legt und die dann das passende Preisschild ausspuckt, kommt von Bizerba. Genauso wie die Waage, auf die ein Laster einfach drauffährt, damit das Gewicht des geladenen Kieses festgestellt werden kann. Ob klein oder groß, alle Waagen von Bizerba haben eines gemeinsam: Sie wiegen exakt, genau und präzise – bis aufs Milligramm.  
 
Aber Bizerba stellt nicht nur Waagen her, sondern auch Schneidemaschinen und Preisauszeichnungssysteme. Unsere Schneidemaschinen findet man zum Beispiel beim Metzger – und sie können nicht nur Wurst scheiden, sondern die Scheiben dann auch gleich abwiegen. Die Preisauszeichnungssysteme von Bizerba unterstützen vor allem Supermarktketten und Discounter dabei, den Preis schnell auf die Ware zu bringen – und damit sowohl Arbeitskraft als auch Zeit zu sparen. Bis zu 200 Packungen pro Minute sind möglich.
 

Präzision von der ersten bis zur letzten Schraube. Quelle: Bizerba GmbH & Co. KG

Und was mache ich als Auszubildender zum Mechatroniker bei Bizerba? Ich lerne, unsere Geräte zu entwickeln und zu warten. Und das macht mir richtig viel Spaß. Meinen Ausbildungsberuf und –betrieb kann ich deshalb nur weiterempfehlen. Schaut doch auch mal auf unserer Webseite vorbei – ihr wisst ja jetzt, was es mit der Wäge-, Schneide- und Auszeichnungstechnologie auf sich hat: www.bizerba.com 
 
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Oliver Jahnel

Technischer Produktdesigner

2. Ausbildungsjahr

KARL MAYER Textilmaschinenfabrik GmbH

Fischernetze, Filtergewebe, Spitze ...

18.12.15 02:37

und Gardinen: Stoffe einer High-Tech-Industrie! 

Ok, zugegeben: Die Überschrift klingt wie ein Scherz. Ist aber keiner, ganz ehrlich. Viele Stoffe und Produkte, mit denen wir täglich in Berührung kommen, sind nämlich ohne den Maschinenbau nicht denkbar. Von Omas selbstgestricktem Wollpulli einmal abgesehen, gilt heute: Hinter (fast) jedem Kleidungsstück und noch mehr Produkten, denen man es gar nicht ansieht, steckt eine leistungsstarke Textilmaschine. Was Textilmaschinen mit meiner Ausbildung zu tun haben, sagt eigentlich schon der Name meines Ausbildungsbetriebs: Richtig, bei der KARL MAYER Textilmaschinenfabrik GmbH in Obersthausen stellen wir Textilmaschinen her.

Was mich an der Branche besonders fasziniert, sind technische Textilien und die Maschinen für ihre Produktion. Technisch heißt dabei zunächst einmal, dass es bei diesen Materialien nicht nur um „schön aussehen“, sondern um besondere Eigenschaften und Funktionen geht, die dann zum Beispiel in der Medizintechnik oder im Fahrzeugbau zum Einsatz kommen. So haben wir zum Beispiel eine Karl Mayer Textilmaschine entwickelt, die Carbon- und Glasfasern verarbeitet. Daraus entstehen natürlich keine Kleidung, sondern Bauteile oder Komponenten für die Industrie. Bestes Beispiel: der BMW i3 und i8, deren Leichtbauweise auf unserer Karbonkarosserie basiert. Faszinierend – und dabei kein Thema, das man mit dem Begriff Textilmaschinenbau in Verbindung bringen würde, oder? Womit auch bewiesen wäre: Der Blick hinter die Kulissen im Maschinenbau lohnt sich immer. Technik bewegt die Welt. Auch da, wo man es nicht auf den ersten Blick sieht!


In der Leichtbauweise der BMW i-Elektrofahrzeuge steckt KARL MAYER drin: Carbon, Werkstoff der Zukunft, wird zu dünnen Fäden gesponnen und zu Matten verwebt – und ist als sogenannter Carbon-faserverstärkter Kunststoff (CFK) vielseitig verwendbar. Quelle: Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH

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Kübra Yildrim

Elektronikerin für Geräte und Systeme

4. Ausbildungsjahr

Bizerba SE & Co. KG

Tschüss Balingen.

06.01.16 07:57

Merhaba Istanbul! 

... konnte ich vor nicht allzu langer Zeit freudig ausrufen. Denn mein Ausbildungsbetrieb Bizerba bietet seinen Auszubildenden die Möglichkeit, ein drei bis vierwöchiges Praktikum bei einer Tochtergesellschaft, einer Servicestelle oder einem Werk im Ausland zu absolvieren. Ich selbst war im Sommer 2015 für vier Wochen in Istanbul – und möchte diese Erfahrung nicht missen. 
 
Koffer packen...
... heißt es für die kaufmännischen Azubis im zweiten und für die technischen Azubis im dritten Lehrjahr – und zwar für alle, die möchten: Denn besondere Voraussetzungen wie gute Noten in der Berufsschule oder herausragende praktische Leistungen gibt es nicht. Auch in der Auswahl unserer Praktikumsplätze sind wir relativ frei: Wir können ein bis drei Auslandsbetriebe angeben, die unser Ausbilder dann kontaktiert. Ob man seinen „Wunschplatz“ am Ende bekommt, hängt von der Zahl der Interessenten genauso ab wie von den Kapazitäten des betreffenden Betriebs. Die Organisation und die Kosten für die Reise übernimmt Bizerba, Kost und Logis der Auslandsbetrieb. Wir Azubis müssen deshalb nur noch eins tun: Uns auf unsere Zeit im Ausland freuen!  

Auslandspraktikum in Istanbul: Spaß bei der Arbeit und in der Freizeit. Quelle: Bizerba GmbH & Co. KG 
 
Ab in den Kundenservice... 
... hieß es für mich in Istanbul: Die einzige Vorgabe von Bizerba ist nämlich, dass die Azubis im Ausland den Service kennenlernen sollen. Eine ganz neue Erfahrung für mich, bin ich in Balingen doch hauptsächlich in der Lehrwerkstatt tätig. Auch eine neue Erfahrung: bis 18.00 Uhr arbeiten. Denn im Ausland müssen wir uns an die Arbeitszeiten unseres Gastbetriebes halten, auch wenn das bedeutet, zwei Stunden länger als sonst bis zum Feierabend „durchhalten“ zu müssen. Das habe ich aber gerne in Kauf genommen. Nicht nur, weil mir die Arbeit viel Spaß gemacht hat, sondern auch, weil ich mich mit meinen Kollegen in Istanbul super zurechtgekommen bin: Sowohl nach Feierabend als auch an den Wochenenden haben wir viel gemeinsam unternommen. Wir stehen immer noch in Kontakt – und wollen uns bald wiedersehen. Vielleicht reise ich auf eigene Faust noch mal nach Istanbul. Das hätte ich mir früher nicht zugetraut. Aber dank meines Auslandsaufenthaltes bin ich viel selbstständiger geworden. Denn wer mit 18, 19 oder 20 vier Wochen alleine im Ausland lebt und arbeitet, der lernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Und kommt um einige Erfahrungen reicher wieder nach Hause.
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Rico Müller

Mechatroniker

4. Ausbildungsjahr

Bizerba SE & Co. KG

Fast fertig. Und dann?

20.01.16 11:31
 
Es ist fast so wie kurz vor dem Schulabschluss: Auch wenn das Ende der Ausbildung naht, macht man sich viele Gedanken über das, was „danach“ kommt. Werde ich übernommen? Soll ich noch studieren? Welche Möglichkeiten habe ich sonst noch? Fragen über Fragen. Auf die ich die richtigen Antworten gefunden habe ...   
 
Wohin soll die Reise gehen? 
Ja, ich habe Abitur gemacht. Und ja, ich habe mich dazu entschieden, eine Ausbildung zu machen. Eine Entscheidung, die ich nie bereut habe. Wie die meisten Abiturienten habe auch ich über ein Studium nachgedacht, den Gedanken aber schnell wieder verworfen. Viele beginnen nur aus Verlegenheit ein Studium, möchten die „endgültige“ Entscheidung für einen Beruf vertagen – und wissen dann nach drei, vier oder mehr Jahren an der Hochschule immer noch nicht, was sie eigentlich machen möchten. Ich wusste es: Ich möchte nicht noch mehr Theorie, sondern Praxis. Und einen Beruf mit Zukunft. Deshalb habe ich mich für die Ausbildung zum Mechatroniker bei Bizerba entschieden.  
 
Das ist jetzt fast vier Jahre her. Im Januar bin ich fertig. Der Abschluss rückt also schnell näher. Und damit unweigerlich die nächste Entscheidung: zwischen bleiben oder gehen, weitermachen oder neu anfangen. In gewisser Weise ist man an dieser Stelle nicht mehr so frei in seiner Entscheidung wie nach dem Schulabschluss. Denn ob man bleiben und weitermachen kann, hängt davon ab, ob man nach der Ausbildung übernommen wird – und das wiederrum hängt einerseits vom konkreten Personalbedarf des Ausbildungsbetriebs, andererseits aber auch von der eigenen Leistung während der Ausbildung ab.  
 
Angekommen. 
Meine Leistung war sehr gut: in der Berufsschule genauso wie im praktischen Teil. Das honoriert Bizerba – und wird mich nach der Ausbildung übernehmen. Dazu konnte ich noch relativ frei wählen, in welchen Bereich ich möchte. Ausgesucht habe ich mir den Service. Das heißt, dass ich nicht mehr in der Produktion, sondern in der Wartung arbeiten und unsere Kunden bei technischen Problemen vor Ort Hilfestellung geben werde. Anfangs natürlich stets in Begleitung eines erfahrenen Servicetechnikers. Und mit regelmäßigen Schulungen zu unseren Geräten und Produkten. Angst vor dem ersten Einsatz habe ich nicht zuletzt deshalb keine. Ganz im Gegenteil: Ich bin ein extrovertierter Mensch und freue mich darauf, mit unseren Kunden zu arbeiten. 
 
Ob ich nicht überlegt habe, vielleicht doch noch zu studieren? Das habe ich. Und mich erneut dagegen entschieden. Ein Studium kommt für mich weniger in Frage als eine Weiterbildung zum Techniker. Weil mir Praxis wichtiger ist als ein Hochschulabschluss. Und ich lieber ein sehr guter Techniker mit praktischer Erfahrung als ein mittelmäßiger Ingenieur mit Diplom bin.     
 
 
Gute Leistungen während der Ausbildung machen sich bezahlt. Quelle: Bizerba GmbH & Co. KG
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Oliver Jahnel

Technischer Produktdesigner

2. Ausbildungsjahr

KARL MAYER Textilmaschinenfabrik GmbH

Aller Schraubstock ist schwer!?

03.02.16 09:44

Ich habe zum Ende der Schulzeit nicht wirklich darüber nachgedacht, dass mit der Ausbildung ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Aber das sich was verändert, war natürlich klar. Nur was? Fazit vorweg: Die positive Seiten im „echten“ Berufs- und Arbeitsleben überwiegen.

Eine Stunde macht einen großen Unterschied. Zumindest, wenn es darum geht, früher aufzustehen. Ausbildung heißt nämlich: Um sieben geht’s im Betrieb los. Das ist hart, aber man gewöhnt sich daran. Und um 16 Uhr ist dafür auch wieder Schluss. Eine neue Erfahrung war auch: Feierabend. Der Klausurstress, der einen in der Schulzeit, oder dann weiter im Studium, verfolgt, ist weg. In Ergänzung zur Berufsschule können wir Azubis bei Karl Mayer alle zwei Wochen eine spezielle „Lernzeit“ nutzen. Dafür werden wir freigestellt und können im Betrieb einen Teil der Arbeitszeit zum Lernen der Theorie nutzen. Frei heißt dann echte Freizeit und – ist zum Abschalten da.

Was niemand vorher sagt: Wenn man 13 Jahre lang den halben Tag oder länger in der Schule gesessen hat, merkt man plötzlich, dass Stehen richtig anstrengend sein kann.  Die ersten fünf Wochen verbringen alle Azubis bei uns in der Grundausbildung in der Werkstatt. Dann steht Metallbearbeitung auf dem Programm und Schraubstöcke spielen die Hauptrolle. Die Arbeit ist spannend und man nimmt in den Wochen wirklich viel mit. Trotzdem, kleine Warnung: Ja, an Schraubstöcken kann man nur im Stehen arbeiten und nach drei Stunden, die man an einem Werkstück arbeitet, ist eine Theorieeinheit im Sitzen deshalb echte Erholung!


Zwischen Schraubstock und dem CAD-Programm am Computer: Ausbildungsalltag für den angehenden Technischen Produktdesigner. Quelle: Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH

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Kübra Yildrim

Elektronikerin für Geräte und Systeme

4. Ausbildungsjahr

Bizerba SE & Co. KG

Kurz und schmerzlos

17.02.16 12:07

Von der Bewerbung bis zum Ausbildungsplatz

Traumberuf gefunden! Quelle: Bizerba GmbH & Co. KG 
 
Traumberuf gefunden. Beim Wunscharbeitgeber beworben. Ausbildungsplatz bekommen. So kann es idealerweise funktionieren – und genau so hat es bei mir auch funktioniert. Naja fast. Auf jeden Fall wusste ich schon relativ früh, was ich nach der Schule machen möchte. Schon bevor wir in der neunten Klasse an der Realschule mit dem Berufsorientierungsunterricht angefangen haben. Mein Hobby hat mich quasi „inspiriert“: Seit fünf Jahren bin ich bei den Deutschen Amateurfunkern. Da habe ich viel mit Elektrotechnik zu tun – und mir war schnell klar, dass ich auch beruflich etwas mit Elektrotechnik machen möchte. Nach kurzer Recherche bin ich dann auf den Ausbildungsberuf „Elektroniker für Geräte und Systeme“ gestoßen. Und war überrascht, dass Bizerba – ein Unternehmen aus meiner Region, das ich schon vorher kannte – diesen Beruf anbietet. 
 
Also habe ich mich ein Jahr vor meinem Realschulabschluss beworben. Natürlich nicht nur bei Bizerba, sondern auch bei anderen Unternehmen. Insgesamt habe ich 14 Bewerbungen geschrieben. Aber Bizerba war von Anfang an mein Wunscharbeitgeber. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich zum Assessment Center eingeladen wurde. Neben einem halbstündigen Vorstellungsgespräch standen dabei noch ein praktischer Geschicklichkeitstest und ein theoretischer Wissenstest auf dem Programm. Nach diesem Testtag hat es nicht lange gedauert, bis sich Bizerba wieder bei mir gemeldet und mir einen Ausbildungsplatz angeboten hat. Ein Angebot, das ich selbstverständlich sehr gerne angenommen habe. 
 
Und übrigens: Vor dem Assessment Center müsst ihr keine Angst haben. Mein Tipp für das Vorstellungsgespräch: Seid ehrlich. Versucht nicht, schlechte Noten zu schönen und erzählt nicht, dass ihr Bassklarinette spielt oder euch ehrenamtlich engagiert, wenn ihr das nicht auch wirklich tut. Euer Interviewpartner wird es merken. Versucht aber vorher, auf gängige Fragen wie „Was sind Ihre Stärken?“ Antworten vorzubereiten, damit ihr nicht kalt erwischt werdet. Das gleiche gilt für den Wissenstest: Auch hier kann man mit Hilfe von Beispieltests im Internet üben. Und dann kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. 
 
 
Traumberuf gefunden! Quelle: Bizerba GmbH & Co. KG 
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Sophia Klein

Technische Produktdesignerin

2. Ausbildungsjahr

Bernd Münstermann GmbH & Co. KG

Was Menschen denken, was mein Beruf beinhaltet.

02.03.16 03:51

Und was ich wirklich mache ...

„Technische Produktdesignerin.“
„Ah. Und was jetzt genau …?“

Es gibt Berufe, die erklärungsbedürftig sind. Meiner gehört dazu:  Ich lerne nämlich Technische Produktdesignerin. Menschen, denen ich davon erzähle, haben – manchmal –  sehr seltsame oder – meistens –  gar keine Vorstellung von dem, was man in dem Beruf eigentlich macht.  (Ich übrigens auch nicht genau, bevor ich 2014 meine Ausbildung angefangen habe ... )

Im Überblick: Worum geht's?
Der Technische Produktdesigner hieß früher einmal Technischer Zeichner. Werfen wir also in einem Akt kreativer Eingebung mit dem Bleistift schwungvolle Skizzen auf ein Blatt Papier und denken uns dabei die neuesten Maschinen aus? Knapp daneben. ;)

In unserem Beruf geht es weniger um das Zeichen als um das Konstruieren. Technische Produktdesigner sind das Bindeglied zwischen der Konstruktion und der Produktion. Unser wichtigstes Arbeitsinstrument sind dabei CAD-Programme auf dem Computer. Das heißt, Technische Produktdesigner entwickeln Skizzen von Ingenieuren zu 3D-Modellen weiter, die dann in der Produktion „gebaut“ werden können.

Was muss man dafür mitbringen?
Bei Konstruktionszeichnungen ist exaktes Arbeiten extrem wichtig, oft kommt es auf einen tausendstel Millimeter an. Beim Arbeiten ist also Konzentration gefragt – und eine ordentliche Portion räumliches Vorstellungsvermögen hilft auch. Wie bei jedem Beruf ist aber wahrscheinlich das Wichtigste: Interesse und Begeisterung. Ich habe in einem Schulpraktikum das erste Mal gemerkt, dass mir der technische Bereich liegt. Dir vielleicht auch? Ausprobieren lohnt sich! 

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Sophia Klein

Technische Produktdesignerin

2. Ausbildungsjahr

Bernd Münstermann GmbH & Co. KG

Groß. Größer. Telgte!

16.03.16 10:54

Großes Unternehmen. Große Stadt. So hatte ich mir das nach dem Abi eigentlich vorgestellt.
Dann kam Telgte. Also genauer: Ich kam nach Telgte. Als Randinformation: Telgte liegt in der Nähe von Münster und hat knapp 19.000 Einwohner. Ja, Telgte ist das Gegenteil von groß.
Doppel-Ja: Telgte war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte! 

In Telgte ist der Firmensitz der Bernd Münstermann GmbH – meine Ausbildungsunternehmen: ein echter Familienbetrieb mit rund 200 Mitarbeitern. Kennengelernt habe ich Münstermann bei einem  Infoabend, von dem mir eine Freundin erzählt hat. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich schon bei ein paar großen Unternehmen beworben, habe aber aus Interesse trotzdem die Infoveranstaltung besucht. (Sich zu informieren, schadet schließlich nie. ;))

Dort hat nicht nur der Ausbildungsleiter erklärt, was uns im Betrieb erwartet, sondern auch Auszubildende haben aus ihrer Perspektive von der Arbeit berichtet: sehr echt und sehr sympathisch. Anschließend konnten wir noch die Werkstätten und Büros besichtigen – alles in einer lockeren, familiären Atmosphäre, bei der man sofort gemerkt hat, dass das ganze Team wirklich gern hier arbeitet. Mir hat dieser persönliche Eindruck so gut gefallen, dass ich direkt danach meine Bewerbung eingereicht habe – und dann ging alles ganz schnell. Viel schneller als erwartet sogar: Eine Woche später wurde ich schon zum Vorstellungsgespräch eingeladen (das übrigens überhaupt keine stressig „Befragung“, sondern ein angenehmes Gespräch war) und nach einer weiteren Woche hatte ich den Vertrag unterschrieben!

Quelle: Bernd Münstermann GmbH & Co. KG


Inzwischen bin ich seit einem Jahr im Unternehmen und kann sagen: Mein erster Eindruck hat mich nicht getäuscht. Wir arbeiten in der Ausbildung von Anfang an in den Projekten mit und können früh Verantwortung übernehmen. Dabei ist der Zusammenhalt im Team ist wirklich groß. Zum Beispiel gibt es alle zwei Wochen unser Azubi-Treffen, feste gemeinsame Events wie Grillen und besondere Azubi-Projekte: Aktuell bauen wir Auszubildenden zum Beispiel ein Kart, was echt witzig ist (und klar, man lernt natürlich auch eine Menge dabei). 

Neugierig geworden? Wer uns kennenlernen will, schaut am besten hier vorbei: http://www.muenstermann.com/de/ausbildung-und-karriere

 

 

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Jens Gronhoff

Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik

4. Ausbildungsjahr

Bernd Münstermann GmbH & Co. KG

Werkstatt statt Schulbank

30.03.16 12:00

Abitur und dann noch studieren? Das kam für mich nie in Frage. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, landwirtschaftliche oder handwerkliche Tätigkeiten lagen mir schon immer mehr als Gedichte auswendig lernen oder Vokabeln pauken. In der neunten Klasse habe ich dann ein dreiwöchiges Praktikum bei Bernd Münstermann gemacht – und wusste sofort: Ich will jetzt arbeiten!

Meine Klassenlehrerin und meine Eltern haben mich bei dieser Entscheidung unterstützt und sich bei meiner Bewerbung für mich eingesetzt. Und es hat geklappt: Ich konnte bei Bernd Münstermann eine Ausbildung zum Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik beginnen. Heute bin ich im vierten Lehrjahr; im Winter stehen die Abschlussprüfungen an. Meine Entscheidung, die Schule zu verlassen, habe ich nie bereut – ganz im Gegenteil: Es macht mir einfach Spaß, mit Metall zu arbeiten, zu schweißen und zu sägen, zu sehen, wie ein Bauteil entsteht und meinen Beitrag zu leisten. Ich bin eben durch und durch Praktiker. Und in der Werkstatt einfach besser aufgehoben als auf der Schulbank.  

Praktisch statt theoretisch: Schweißen, schrauben, sägen; 
Quelle: Bernd Münstermann GmbH & Co. KG

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Blogs

Testbeitrag für den besten Blog aller Zeiten

Startschuss für das Projekt AZUBI-MENTOREN

Die VDMA-Nachwuchsstudie hat gezeigt: Azubis sind die optimalen Werbeträger für ihre Berufe und Unternehmen. Deshalb trainiert der VDMA sie ab sofort für diese Aufgabe.

Junge Menschen für Technik und den Maschinen- und Anlagenbau begeistern: Mit diesem Ziel hat der VDMA eine Azubikampagne gestartet, die von zahlreichen „Mitmach“-Angeboten lebt: Angebote, die für Mitgliedsunternehmen mit wenig Aufwand messbaren Nutzen stiften – und in der Summe der gesamten Branche dienen.

 

Als eine wichtige Säule der Kampagne bietet der VDMA seinen Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, Auszubildende in regionalen Workshops fit zu machen für den Einsatz als Azubi-Mentoren – in Schulen, auf Karrieretagen, bei Messen oder auch während Schülerpraktika.

Berufsorientierung auf Augenhöhe

Niemand kann besser für die Ausbildungsberufe eines Unternehmens werben als die eigenen Auszubildenden: Wie ist der Alltag in einem Betrieb? Welche Aufgaben sind mit den Ausbildungsberufen verbunden? Passt eine technische Ausbildung überhaupt zu mir? Und welche Karrierechancen bieten sich im Anschluss? Fragen, die sich Jugendliche bei der Suche nach dem Wunschberuf stellen – und auf die Auszubildende aus eigener Erfahrung antworten können: Berufsorientierung auf Augenhöhe, live und unverstellt.

Zweiter Blogeintrag

Dies wäre ein 2. interessanter Eintrag in den Blog.smiley

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