Schweiss- und Druckgastechnik

Kennzahlen dieser Branche

26 Mitgliedsunternehmen

ca. 200 Mio. Euro (Autogentechnik-Produktionsvolumen 2013)

Kurzbeschreibung der Branche

Schweißen, Schneiden und Löten mit Brenngas gehören zu den Schlüsseltechniken in allen Bereichen der industriellen und handwerklichen Fertigung und Verarbeitung. Wenige Erzeugnisse in Industrie und Handwerk sind ohne den Einsatz der Schweiß-, Schneid- und Löttechnik denkbar. Dies gilt für die Zahnprothese genauso wie für den Teekessel, das Fahrrad, den Schiffbau, die Schmuckherstellung und die Weltraumsonde. Dabei werden neben dem klassischen Werkstoff Metall auch nichtmetallische Werkstoffe bearbeitet.

Zu der Schweiß- und Druckgastechnik zählen alle Verfahren, bei denen die Energie einer Brenngas-Sauerstoff- oder Brenngas-Luft-Flamme auf den Werkstoff einwirkt. Die Verfahren lassen sich von Hand, mechanisch oder automatisiert einsetzen. Die wesentlichen Anwendungsmöglichkeitenfinden sich in den Bereichen des Ur-formens (Fügen und Trennen), des Umformens, des Beschichtens und des Änderns von Stoffeigenschaften.

Unter dem Sonderbegriff Autogentechnik werden Fertigungsverfahren verstanden, bei denen mit Brenngas und Sauerstoff Wärme erzeugt wird, um Metalle zu bearbeiten. Zu den in der Praxis am häufigsten genutzten Verfahren gehören das Gasschweißen, Flammrichten, Fugenhobeln, Brennschneiden, Flammstrahlen, Flammlöten, Flammwärmen und Flammspritzen. Als bevorzugtes Brenngas wird Acetylen verwendet, weil es gute Brenneigenschaften aufweist, aber auch Propan, Erdgas oder Gasgemische kommen je nach Anforderungen an die Flamme zur Anwendung.

So vielfältig wie ihre Einsatzgebiete sind auch die Aufgaben, die die Schweiß- und Druckgastechnik-Branche bietet: Vom Prozessingenieur, dem Mechatroniker und dem Zerspanungsmechaniker bis hin zum Produktentwickler und dem Key-Account-Manager im Vertrieb sind die unterschiedlichsten Fachleute gefragt.

Autogentechnik - Der Film
LOADING PLAYER