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Elektroniker/in für


Geräte und Systeme

Was macht man als Elektroniker für Geräte und Systeme?

 Was macht man als Elektroniker für Geräte und Systeme?

Egal ob Laptop, Möbel oder Cola: Bei der maschinellen Herstellung von Waren kann ein kleiner Fehler in der Elektronik die Produktion lahmlegen. Ein solcher Ausfall kostet die Hersteller von Produkten eine Menge Geld. Deshalb versuchen Maschinenbauer ihre Maschinen und Anlagen möglichst ausfallsicher zu bauen, bevor sie sie an ihre Kunden, wie zum Beispiel Coca-Cola oder Ikea, verkaufen.

Und als Elektroniker oder Elektronikerin für Geräte und Systeme ist es dein Job, das sicherzustellen. Denn moderne Produktion funktioniert nur, wenn alles technologisch perfekt verbaut ist. Als Elektronikerin oder Elektroniker für Geräte und Systeme trägst du also eine Menge Verantwortung. Der wirst du gerecht, indem du jeden Schritt während der Herstellung technischer Geräte überwachst. Tritt dabei ein Fehler auf, bist du sofort zu Stelle.

Mithilfe von Computerprogrammen und Analysedaten findest du das Problem und die passende Lösung. Wenn dir der Systemcheck zum Beispiel verrät, dass ein Bauteil defekt ist, begibst du dich zur Fertigungsanlage und tauschst es aus. Die Betriebssysteme, die du für deine Aufgaben brauchst, konfigurierst und installierst du selbst. Dadurch kennst du die Produktionsanlage besser als jeder andere und kannst Kunden oder Kollegen bei der Bedienung einweisen und beraten.

 Wo wirst du gebraucht?

Als Elektroniker (oder Elektronikerin) für Geräte und Systeme bist du super vielseitig. Nach deiner dualen Ausbildung bist du für Betriebe, die technische Geräte und Komponenten herstellen und einbauen, perfekt vorbereitet. Dazu zählen Unternehmen aus verschiedenen Branchen, zum Beispiel aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeugelektronik oder der Mess- und Regeltechnik. Aber auch in der Medizin- und Informationstechnik werden Elektronikerinnen und Elektroniker für Geräte und Systeme gebraucht.

Egal für welche Branche du dich letzten Endes entscheidest: Die meiste Zeit arbeitest du in den Produktionshallen deines Betriebes. Aber dein Wissen über die Produktionsabläufe ist auch in den Laboren gefragt. Hier kannst du an der Entwicklung neuer Produkte mitwirken.

 Was solltest du mitbringen?

Dein Ausbildungsbetrieb wünscht sich von dir vor allem, dass er sich auf dich verlassen kann. Verantwortungsbewusstsein und Genauigkeit sollten bei dir an erster Stelle stehen. Denn beim Programmieren und in der Elektronik kommt es in erster Linie auf die Details an. Meist suchen Unternehmen hier nach jungen Talenten, die den mittleren Schulabschluss absolviert haben, aber auch mit einem Hauptschulabschluss hat man gute Einstiegschancen:

Vielleicht hast du ja in deiner Freizeit oder in einem Praktikum bereits Erfahrungen darin gesammelt? Als Elektronikerin oder Elektroniker für Geräte und Systeme gehört auch Kundenbetreuung zu deinem Aufgabenbereich. Damit du eine kompetente Ansprechperson bist, solltest du also Freude am Umgang mit Menschen und Spaß an Kommunikation mitbringen.

 Deine Ausbildung im Überblick

  • Dauer 3,5 Jahre

  • Theorie in der Berufsschule, Praxis im Ausbildungsbetrieb

  • Vielfältige Ausbildungsinhalte: Fertigen und Instandhalten von Fertigungs- und Prüfungssystemen, Installieren von IT-Systemen, Qualitätsmanagement, allgemeine Geschäftsprozesse

  • Auch nach deiner Ausbildung kannst du dich auf verschiedenen Wegen weiterbilden. Zum Beispiel mit einer Meisterprüfung in der Fachrichtung Elektronik, die es dir ermöglicht, Führungsaufgaben zu übernehmen. Oder du beginnst ein Studium, beispielsweise im Fach Elektrotechnik. So kannst du deine Karriere nach deinen Vorstellungen gestalten.

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